Elorien hat geschrieben:Ich werf jetzt einfach mal die Behauptung in den Raum, dass das auch bei allen anderen Spezies der Fall ist. Wenn ich falsch liege, bitte ich um Argumente zur Untermauerung Deiner Aussage bzw. um Begründung, warum ich falsch liegen sollte o.O
Du liegst sicherlich nicht falsch. Aber in der Kombination von animalischen Instinkt-Komponenten und höherem Intellenkt kenne ich als Vergleichsbasis nur die menschliche Spezies. Wie das bei physischen, nicht-menschlichen Spezies ist (z.B. Aliens) vermag ich nicht wirklich zu beurteilen (ich hab zwar ein paar Informationen, aber um mehrere Ecken). Beim Menschen ist es, inkl. der Fixierung auf das Physische, sicherlich sehr stark. Kosmische Verbundenheit und Bewußtheit findet sich höchstens in einigen isolierten Naturvölkern (z.B. Aborigines, aberußt davon gibts auch nicht mehr viele, die so leben), aber nicht im globalen Massenbewußtsein. Der Fokus ist enorm auf das physische "Spiel" fixiert. Bei den Kins, die ich kenne, scheint das ein bisschen anders zu sein. Die menschiche Natur, inklusive der genannten Fixierung drückt da nicht so stark durch.
Siehe oben..
Das beschrieb eine menschliche Komplikation innerhalb dieses Lebenssystems (siehe oben).
Und nochmal das selbe

Ok, ich versuche es nochmal genauer zu erklären: Nehmen wir an, man gehört zu einer völlig nicht-menschlichen, aber physischen Spezies. Sagen wir irgendeine Alien-Spezies. Diese hat in ihrer Entwicklung frühzeitig oder gar von Anfang an einen anderen Weg eingeschlagen, als die Menschheit. Es fehlt der starke Einfluss des animalischen Sub-Selbst und die durch den rein physischen Überlebenskampf erzeugte Fixierung auf das Physische. Bei dieser Spezies existieren naturgegeben telepathische- und energiemanipulierende Fähigkeiten im großen Maßstab (sprich; non-verbale Kommunikation als Selbstverständlichkeit, Überwindung physischer Hindernisse durch PSI / Magie, energetische Ernährung ohne Biomaterie etc...). Die kosmische Verbundenheit und die nicht-physische Herkunft ist diesen Wesen immer vollbewußt. Alle Erinnerungen über die aktuelle Inkarnation hinaus sind jederzeit intakt und voll zugriffig. Das Wesen steht im Grunde niemals bewußtseinsmäßig isoliert da, sondern weiß, das es nur eine temporäre Erfahrung macht.
Das wäre eine wesentlich leichtere, physische Inkarnationserfahrung, als bei den Menschen. Der Mensch findet sich völlig auf sich gestellt in seiner Existenz wieder, und hat in der Regel keine bewußte Erinnerung, das es darüber hinaus nochwas gibt. Er muß mit rein physischen Mitteln in einer mehr oder weniger schwierigen Welt klarkommen (je rauher die Gegend, desto mehr Einfallsreichtum nötig). Um zu überleben, erweitert er mittels seines Denkvermögens seine physischen Fähigkeiten, indem er z.B. Werkzeuge entwickelt (im wesentlichen eine Erweiterung seines physischen Körpers). Er lernt alles über das physische Lebenssystem, und wird zum pragmatischen Überlebenskünstler, da ihm keine speziellen physischen Fähigkeiten (bis auf aufrechtem Gang und Greifhände) gegeben sind. Er ist als physische Lebensform in einer wilden Umgebung sogar recht ineffizient im Vergleich zu den meisten Tieren (keine Klauen, kein Fell, keine Handlungsfähigkeit kurz nach der Geburt...).
Durch diese erzwungene Fixierung auf das Physische, und durch die immer noch vorhandenen, animalischen Komponenten (Instinkte; Reptilienhirn / animalisches Sub-Selbst), macht der Mensch eine isolierte, und somit im Vergleich zu vollständig bewußt-kosmisch verbundenen Lebewesen unvoreingenommene Erfahrung im physischen Universum. Der Preis dafür ist allerdings hoch, denn es ist schwierig, aus dieser Fixierung wieder herauszukommen. Selbst nach dem Tod zieht es viele wieder hierher zurück, da sie das Bewußtsein und die Wahrnehmung für das, was außerhalb des irdischen Lebenssystems sein könnte, vergessen haben. Das ist mit "süchtig" gemeint. Für einen süchtigen Spieler hat das Drumherum auch keine wirkliche Priorität mehr (außer es ist zwingend, wie z.B. essen). Der Fokus wird völlig auf das Spiel gelenkt.
Irgendwann empfängt jeder Mensch aber wieder einen "Funken", das es außerhalb des Physischen noch etwas gibt. Doch bis das voll bewußt erkannt, und in Gewißheit umgewandelt wird, kann oft viel Zeit vergehen. Eine Zwischenstufe sind scheinbar einfache Glaubenssysteme, bis hin zu institutionalisierten Religionen. Aber auch die physischen Naturwissenschaften werden manchmal als Glaubenssystem mißbraucht, da in solchen Fällen alles, was damit (noch) nicht erklärbar ist, als Nicht-Existent oder "Aberglaube" hingestellt wird. Somit ist es wieder ein Dogma (das Gegenteil wäre eine neutrale Einstellung zu Dingen, die sich bisher weder beweisen, noch widerlegen lassen). Es werden also Systeme geschaffen, um den von außen kommenden "Funken" irgendwie einordnen zu können.
Wenn der Mensch diesen Kreislauf (der beliebig lange andauern kann, da Inkarnationen entlang der gesamten menschlichen Zeitlinie möglich sind) einmal erkannt und aufgebrochen hat, wird er zum "Absolventen" des irdischen Lebenssystems. Solche "Absolventen" sollen andererorts sehr geachtet sein, da das menschliche Lernsystem solche Hürden und spezielle Erfahrungen beinhaltet. Je größer die Mühe, desto intensiver der Erfahrungsgehalt. Deshalb können IMHO auch hier inkarnierte Otherkins stolz darauf sein, das sie diese Erfahrung durchleben (auch wenn es nicht immer einfach ist). Es scheint viel Mut zu erfordern, und offenbar trauen sich nicht alle Entitäten so eine Inkarnation zu (hab ich zumindest mal vernommen *g*). Das war jetzt wirklich die kurzmöglichste Fassung dieses Themas.

Inwiefern? Warum sollte das bei anderen Spezies oder auf anderen Welten / Ebenen nicht der Fall sein können, wenn auch in einer anderen Form?
Die Erde bzw. Menschheit wird nicht das einzige derartige Erfahrungssystem sein. Aber in der Art soll es schon eher selten vorkommen, während die meisten physischen Spezies es aufgrund der oben genannten Gründe "leichter" haben. Das ist zumindest, was mir meine Intuition und zwei sehr verlässliche Quellen von AKElern sagen. Ob es wirklich so ist, oder ob es tatsächlich eine Überzahl an Spezies gibt, die sich physisch fixiert wie die Menschheit entwickeln, weiß nich natürlich nicht. Radiowellen a'la SETI scheinen unsere kosmischen Nachbarn jedenfalls nicht zu benutzen, aber das ist eine andere Geschichte *g*...
Zum zweiten Teil des Satzes stimme ich Dir zu, aber ich denke, das hat andere Gründe, als den, dass es süchtig macht o.O Aber naja, das ist nur meine Meinung..
Ich weiß nicht, ob "süchtig" wirklich der passende Begriff ist. Vielleicht eher "Fixierung" oder "Hingebung", wobei aber vergessen wird, das es noch andere Dinge außerhalb gibt. In dem Sinne ist es schon eine Sucht, aber nicht so konkret, wie man es sich bei den Alltags-Süchten vorstellt. Es gibt halt Dinge im übergeordneten, nicht-physischen Bereich, für die es hier keine passenden Worte gibt. Das ist manchmal so, als wollte man jemandem ein Musikstück beschreiben, ohne Noten oder Summen benutzen zu dürfen. Man kann beschreiben, wie man es persönlich empfindet, aber die Melodie wird der Gesprächspartner trotzdem nicht verstehen.